Sinfoniekonzert
Sommerkonzert 2026
Donnerstag, 16. Juli 2026, 20 Uhr
Heinrich-Lades-Halle Erlangen, Großer Saal
Programm:
- Modest Mussorgski: Nacht auf dem kahlen Berge
- Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47
-
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 op. 95 Aus der Neuen Welt
Solistin: Lea Birringer – Violine
Leitung: Gordian Teupke
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Solistin: Mit ihrer unvergleichlichen Kombination aus technischer Meisterschaft und mitreißender Ausdruckskraft hat sich Lea Birringer als Künstlerin mit unverwechselbarem Charakter etabliert. Das Fono Forum bezeichnet sie als „brillante Geigerin, die neben beeindruckenden manuellen Fähigkeiten eine Expressivität anzubieten hat, die zu fesseln vermag“, Pizzicato zählt sie zu den „talentiertesten Geigerinnen ihrer Generation“.
Ihr Solodebüt in der Berliner Philharmonie im Alter von 14 Jahren markierte den Auftakt ihrer internationalen Karriere, die sie in renommierte Häuser wie den Wiener Musikverein, das Maggio Musicale in Florenz, die Kölner Philharmonie, die Laeiszhalle in Hamburg, den Louvre in Paris und den Herkulessaal in München führte. Darüber hinaus trat sie im Rahmen der Salzburger Festspiele auf.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie mit Künstlern wie Igor Levit, Wen-Sinn Yang, Julian Steckel, Eszter Haffner und Barbara Bonney aufgetreten. Zusammen mit ihrer Schwester, der Pianistin Esther Birringer, steht die Geigerin regelmäßig auf der Bühne. „Den Namen Birringer muss man sich merken“, konstatierte der WDR über ihre gemeinsame Debüt-CD. Seitdem hat Lea Birringer eine Reihe weiterer Aufnahmen vorgelegt, die bei Publikum und Kritik auf große Anerkennung stießen.
Für das Label Rubicon Classics veröffentlichte Lea Birringer 2025 ein vielbeachtetes Album mit den Violinkonzerten von Sibelius und Szymanowski (Nr. 2), eingespielt in Koproduktion mit SWR Kultur und dem
Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter der Leitung von Benjamin Shwartz. Die Aufnahme wurde für die International Classical Music Awards nominiert und vom BBC Music Magazine zur Concerto Choice gekürt.
Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sich Lea Birringer auch der Lehre: Sie unterrichtete an der Haute École de Musique de Lausanne (Sion) sowie an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, war Gastdozentin an der Accademia d’Archi Arrigoni in Italien und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa, Lateinamerika und den USA. Seit 2024 ist sie .
Programm
Modest Mussorgski
Jean Sibelius
Antonín Dvořák
Mitwirkende
Leitung
Solistin
Über Gordian Teupke
Der in Wiesbaden geborene Dirigent und Pianist Gordian Teupke war von 2005 bis 2009 erster Kapellmeister am Theater in Ulm. In seinen Einstudierungen klassischer und vorklassischer Opern (Mozarts „Cosi fan tutte“, Monteverdis „Poppea“ und Händels „Alcina“) legte er besonderes Gewicht auf die Umsetzung von Erfahrungen historischer Aufführungspraxis.
Daneben dirigierte er Vorstellungen laufender Produktionen wie Verdis „Macbeth“ und „Aida“, Wagners „Tannhäuser“, Bergs „Wozzeck“ und Prokofjews „Liebe zu den drei Orangen“. Aufgewachsen in Nürnberg, studierte er am dortigen Meistersingerkonservatorium Klavier bei Annie Gicquel und absolvierte ein Kapellmeisterstudium an der Musikhochschule in München. Erste Engagements führten ihn an die Theater in Bern, wo er Hans Drewanz, Julius Rudel, Heinrich Schiff und Roland Seiffarth assistierte und in Osnabrück, wo er auch das Symphonieorchester des Konservatoriums leitete.
Es folgte die Verpflichtung als zweiter Kapellmeister ans Staatstheater Mainz. Hier brachte er u.a. mehrere Produktionen mit dem dortigen Jungen Ensemble auf die Bühne und engagierte sich als Pädagoge im Rahmen eines Lehrauftrags für Korrepetition an der Universität Mainz. Ausgewählt für die renommierten Festivals in Tanglewood (USA) und Siena (Italien) sammelte er weitere Dirigiererfahrung in Meisterkursen mit Seiji Ozawa, Bernard Haitink und Gianluigi Gelmetti. Gordian Teupke lebt nun wieder in Nürnberg und ist freischaffend tätig. Seit 2010 hat er einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Musikhochschule Nürnberg inne.
Seit 2014 ist er künstlerischer Leiter des Philharmonischen Chores Nürnberg, mit dem er im Mai 2016 mit einer Aufführung von Orffs Carmina Burana in Peking gastierte.