Musik des 20. Jahrhunderts
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Die deutsche Pianistin Cosima Fischer von Mollard ist vielseitig als Solistin, Kammermusikerin und Liedpianistin unterwegs. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, unbekannte Werke der Klavierliteratur zu entdecken und Komponistinnen in Konzertprogrammen zu etablieren.
In ihrer regen Konzerttätigkeit, die einen Klavierabend im C. Bechstein Centrum Nürnberg 2026, die Einweihung des Steinway Konzertflügels im Stadttheater Fürth 2024 und ein vom WDR mitgeschnittenes Preisträgerkonzert im Beethoven-Haus Bonn 2021 einschließt, gibt sie seitjeher diesem Vorhaben eine Bühne.
Für ihre musikalischen Leistungen wurde Cosima mit verschiedenen Preisen geehrt, 2026 gewann sie den zweiten Preis beim Lions-Musikpreis im Deutschlandfinale. Darüberhinaus erhielt sie mehrfache erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ – sowohl in solistischen Kategorien als auch im Duo. Als Stipendiatin wird sie von der Studienstiftung des Deutschen Volkes und von Yehudi Menuhin Live Music Now Franken e. V. gefördert.
Mit Konstantin Demydas und Eva Antonia Hofmann gründete sie 2023 das NORIS Trio, das 2026 sowohl den ersten Preis wie auch den Publikumspreis beim Kammermusikwettbewerb des Mozartvereins 1829 e.V. gewann. Das Trio konzertiert regelmäßig international. Ihr Solistendebüt gab sie 2022 mit den „Jungen Fürther Streichhölzern“, mit dem sie im Frühjahr 2027 das Klavierkonzert von Robert Schumann aufführen wird. Bei Dagmar Groth erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht und wechselte anschließend zu Prof. Silke-Thora Matthies. An der Hochschule für Musik studierte sie bei Prof. Wolfgang Manz und machte dort ihren Bachler. Aktuelle setzt sie ihr Studium bei Prof. Bernd Glemser an der Hochschule für Musik Würzburg fort.

Vincent Spaeth wurde 2007 in Nürnberg geboren. Schon früh entdeckte er seine Begeisterung für die Musik und begann bereits im Alter von drei Jahren mit dem Violinunterricht, bevor er zur Trompete wechselte und von 2020 bis 2024 bei Prof. Christoph Braun Unterricht erhielt. Anschließend absolvierte er ein Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater München, wo er im Oktober 2026 seinen künstlerischen Bachelor begonnen hat.
Als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ konnte er sowohl solistisch als auch kammermusikalisch Erfolge erzielen. Seit 2021 ist er Mitglied des Bayerischen Landesjugendorchesters und wirkte zudem mehrere Jahre in der Jungen Staatsphilharmonie Nürnberg mit.
Seine Orchestererfahrung umfasst die Zusammenarbeit mit renommierten Dirigent*innen wie Sir Simon Rattle, Iván Fischer und Joana Mallwitz, mit denen er in großen Konzertsälen wie der Elbphilharmonie Hamburg, Isarphilharmonie und dem Herkulessaal München gespielt hat.
Programm
Aaron Copland
Dmitri Schostakowitsch
Leonard Bernstein
Alexander Mossolow
Claude Debussy
Maurice Ravel
Mitwirkende
Leitung
Solisten
Über Frédéric Tschumi
Frédéric Tschumi studierte Dirigieren bei Nicolás Pasquet und Gunter Kahlert sowie Violine bei Ursula Dehler in Weimar. Schon während des Studiums dirigierte er professionelle Orchester in Deutschland und Tschechien und hat viele Jahre lang verschiedene Amateurorchester geleitet. 2014-2017 leitete er das Europera Jugendorchester und bis 2019 das Leipziger Universitätsorchester. Außerdem war er Gastdirigent beim Sächsischen Landesjugendorchester. Seit 2018 dirigiert er die Junge Philharmonie Würzburg. Er hat das Unternehmen „da capo – orchestra & travel“ mitgegründet, das Orchesterreisen für Amateurmusiker*innen anbietet.
Im Herbst 2023 trat Frédéric Tschumi die Nachfolge von Tristan Uth an und gab sein fantastisches Debüt mit der Philharmonie Erlangen am 10. Februar 2024.